← Alle Advisories
CK-052026-30284HochHandlungsbedarf innerhalb 72 Stunden

Linux Kernel: Lokale Rechte-Eskalation (Dirty Frag)

Zusammenfassung

Zwei Schwachstellen im Linux-Kernel erlauben es lokalen Angreifern, ihre Rechte auf Administratorebene auszuweiten. Betroffen sind gängige Distributionen wie Debian, Fedora und Amazon Linux sowie Cloud-Umgebungen bei Azure und Google.

Was ist zu tun?

  1. Kontaktieren Sie Ihren Linux-Distributor oder Cloud-Anbieter und fragen Sie aktiv nach verfügbaren Kernel-Updates. Bis ein Patch eingespielt ist, beschränken Sie den lokalen Systemzugang auf das absolute Minimum.

KMU-Einschätzung

Hoch

Wer Linux-Server, Cloud-VMs oder NAS-Systeme betreibt, riskiert, dass lokale Nutzer oder Prozesse unbemerkt Adminrechte übernehmen.

Technische Details

CVSS-Score
7.5 / 10
CVE-IDs
Betroffene Hersteller
Google, Microsoft, Amazon, Fedora, Debian, Linux Foundation
Patch vorhanden
Nein
Exploit bekannt
Nein
KMU-relevant
Ja
Herstelleraktion nötig
Ja - Patch liegt beim Hersteller

Betroffene Produkte

Amazon Linux 2
Fedora Linux
Debian Linux
Open Source Linux Kernel
BetroffenBehoben
<=7.0.4-
<6.6.1386.6.138
<6.12.876.12.87
Microsoft Azure Linux (azl3)
Google Cloud Platform

Häufige Fragen

Wer ist von der Linux-Kernel-Lücke betroffen?

Alle Systeme und Server, die einen ungepatchten Linux-Kernel bis Version 6.6.138 bzw. 6.12.87 oder 7.0.4 einsetzen, darunter Debian, Fedora, Amazon Linux 2 und Cloud-Instanzen.

Gibt es bereits einen Patch für CVE-2026-43284?

Für den Open-Source-Kernel sind die Versionen 6.6.138 und 6.12.87 als Zielversionen benannt, ob Ihre Distribution bereits ein fertiges Update liefert, muss individuell beim Anbieter erfragt werden.

Quellen

Diese Daten als maschinenlesbares JSON

Alle Advisory-Daten sind über die REST-API abrufbar - für Integration in SIEM, Patch-Management, eigene Tools oder automatisiertes Monitoring.

Zur API →
Neue Advisories lieber per E-Mail? Newsletter abonnieren →