CyberKlartext IT-Notfallkoffer
Der Begleiter für die ersten Stunden eines IT-Sicherheitsvorfalls: verschlüsselter Krisen-Chat, Checklisten, Meldefristen und Protokoll - alles auf dem Gerät, nichts auf unseren Servern.
Was die App anders macht
Kommunikation, die den Vorfall überlebt
Der Team-Chat verschlüsselt auf dem Gerät: Curve25519-Schlüsselaustausch, AES-256 pro Organisation, private Schlüssel ausschließlich in der iCloud-Keychain des Mitglieds. Weder wir noch Apple können mitlesen.
Vorfälle, Protokoll, Kontakte und Checklisten liegen auf dem Gerät. Der Abgleich im Team läuft über euren eigenen iCloud-Account - es gibt kein CyberKlartext-Konto und keine Vorfallsdatenbank bei uns.
Wenn Active Directory verschlüsselt ist und Postfächer als kompromittiert gelten, braucht der Krisenstab einen Kanal daneben. Die App läuft auf den privaten Geräten der Beteiligten weiter.
Ein Blick in die App




Zwischen den Vorfällen
cyberklartext.de offline in der Tasche
Die App ist nicht nur Krisenwerkzeug, sondern auch Lesegerät: Sie synchronisiert den Schwachstellen-Feed, die kuratierten Security-News und das komplette Glossar von cyberklartext.de aufs Gerät. Einmal geladen, funktioniert alles ohne Netz - praktisch im Serverraum, im Zug und erst recht dann, wenn im Vorfall die eigene Infrastruktur nicht mehr erreichbar ist.



Dieselben Inhalte im Web: Schwachstellen-Feed, Security-News und Glossar. Wer sie maschinenlesbar braucht, nimmt den API-Zugang.
Funktionen
Was im Ernstfall zählt
Ausweichkanal für den Krisenstab, wenn E-Mail und Teams selbst betroffen sind. Curve25519 + AES-256, private Schlüssel nur auf dem Gerät.
24 h Frühwarnung, 72 h Meldung, 1 Monat Abschlussbericht (NIS-2, § 32 BSIG) und 72 h nach Art. 33 DSGVO - mit lokalen Erinnerungen.
IT-Admin, Geschäftsführung und Datenschutz bekommen eigene Schritte entlang der vier BSI-Phasen - samt "Auf keinen Fall"-Warnungen.
IT-Dienstleister, Datenschutzbeauftragter, Versicherung und die BSI-Hotline 0800 274 1000 griffbereit, mit Anruf per Tap.
Vorbefüllter Textblock für die BSI- und DSGVO-Webformulare - in der Krise nicht noch einmal alle Angaben zusammensuchen.
Jede Maßnahme mit Zeitstempel im Vorfallsprotokoll, exportierbar als PDF - der Nachweis für Aufsicht, Versicherung und Lessons Learned.
Die Inhalte von cyberklartext.de werden vorab synchronisiert und stehen auch dann zur Verfügung, wenn im Vorfall nichts mehr erreichbar ist.
Vertrauliche Vorfallsdaten sind hinter App-PIN und Face ID gesperrt. Live Activity und Widget zeigen den Status, ohne Details preiszugeben.
Vor dem Ernstfall: die passende Notfallkarte erstellen, ausdrucken und aushängen - das BSI empfiehlt ausdrücklich eine Papierversion, unabhängig davon, ob im Vorfall noch ein Gerät erreichbar ist.
IT-Notfallmanagement per App
Warum ein IT-Notfallkoffer aufs Smartphone gehört
Ein IT-Sicherheitsvorfall trifft zuerst die Werkzeuge, mit denen man ihn bewältigen würde: Das Notfallhandbuch liegt auf dem verschlüsselten Fileserver, die Kontaktliste im Exchange-Postfach, und ob die Kollegin im Krisenstab gerade mitliest, weiß niemand sicher. Ein Notfallkoffer auf dem Smartphone ist unabhängig davon - er hält Kontakte, Checklisten und Fristen auf einem Gerät, das der Angreifer nicht in der Hand hat.
Deshalb ist der Ende-zu-Ende-verschlüsselte Team-Chat der Kern der App und nicht ein Zusatz: Er ist der Ausweichkanal, über den der Krisenstab Lagebild, Entscheidungen und Meldeentwürfe abstimmt, ohne die kompromittierte Infrastruktur zu benutzen. Alles, was dabei entsteht, wird zugleich zum Protokoll - und damit zum Nachweis gegenüber Aufsichtsbehörde, Versicherung und Auditor.
Vorfallsdaten sind mit die sensibelsten Daten eines Unternehmens. Genau deshalb verlassen sie das Gerät nicht: kein Konto bei uns, keine Vorfallsdatenbank in unserer Cloud, keine Telemetrie. Was vom Server kommt, sind ausschließlich die öffentlichen Inhalte von cyberklartext.de - Advisories, News und Glossar, damit sie offline verfügbar sind.
Curve25519 + AES-256, Schlüssel nur auf dem Gerät - der Krisenstab redet außerhalb der betroffenen IT.
24 h, 72 h und 1 Monat nach NIS-2 sowie 72 h nach Art. 33 DSGVO, mit Erinnerungen und Meldetext.
Protokoll mit Zeitstempeln, exportierbar als PDF - für Aufsicht, Versicherung und Lessons Learned.
Keine Anmeldung, keine Vorfallsdaten bei CyberKlartext, Team-Sync über den eigenen iCloud-Account.
Häufige Fragen
Werden Vorfallsdaten an CyberKlartext übertragen?
Nein. Vorfälle, Protokolleinträge, Kontakte und Chatnachrichten liegen in der App auf dem Gerät. Für den Team-Abgleich nutzt die App ausschließlich euren eigenen iCloud-Account (CloudKit) - CyberKlartext betreibt dafür keinen Server und hat keinen Zugriff auf die Daten. Vom Server geladen werden nur öffentliche Inhalte: Advisories, News und Glossar für die Offline-Nutzung.
Wie funktioniert die Ende-zu-Ende-Verschlüsselung des Team-Chats?
Jedes Mitglied hat ein Curve25519-Schlüsselpaar, dessen privater Teil die iCloud-Keychain des Geräts nie verlässt. Der eigentliche Nachrichtenschlüssel (AES-256) wird pro Organisation erzeugt und per ECDH und HKDF für jedes Mitglied einzeln verpackt. In der iCloud landen nur öffentliche Schlüssel und Ciphertext - auch Apple sieht keinen Klartext. Push-Benachrichtigungen bleiben deshalb bewusst generisch, ohne Vorfallsdetails im Sperrbildschirm.
Warum ein eigener Chat statt E-Mail, Teams oder WhatsApp?
Bei Ransomware und kompromittierten Konten ist der normale Kommunikationsweg selbst Teil des Vorfalls: Angreifer lesen mit, oder die Systeme sind abgeschaltet. Der Krisenstab braucht einen Kanal außerhalb der betroffenen Infrastruktur. Der Team-Chat der App läuft über die Geräte der Mitglieder und den eigenen iCloud-Account, nicht über die Firmen-IT.
Welche Meldefristen rechnet die App mit?
Ab Kenntniserlangung: NIS-2-Frühwarnung nach 24 Stunden, NIS-2-Meldung nach 72 Stunden, DSGVO-Meldung nach Art. 33 ebenfalls nach 72 Stunden und der NIS-2-Abschlussbericht nach einem Monat (Art. 23 Abs. 4 NIS-2, § 32 BSIG). Für jede Frist gibt es eine lokale Erinnerung, die auch einen Neustart des Geräts übersteht, sowie einen vorbefüllten Meldetext-Entwurf zum Kopieren in die Behördenformulare.
Was kostet die App und welche Geräte werden unterstützt?
Die App kostet einmalig 29,99 € im App Store - kein Abonnement, keine Folgekosten, alle Funktionen enthalten. Sie läuft auf iPhone und iPad ab iOS 17. Für den Team-Chat und die Freigabe an weitere Mitglieder wird ein iCloud-Account benötigt; allein nutzbar ist die App auch ohne.
Gibt es Volumenlizenzen für Unternehmen?
Ja. Unternehmen können die App über Apple Business Manager (Apps and Books) in beliebiger Stückzahl zentral kaufen, per MDM an Mitarbeitende verteilen und beim Ausscheiden wieder einziehen. Die Abrechnung läuft über Apple, inklusive Rechnung mit Umsatzsteuer-ID. Wichtig für die Einrichtung: Die Zuweisung muss nutzerbasiert erfolgen und iCloud aktiviert sein, sonst steht die Team-Synchronisation nicht zur Verfügung.
Mehr dazu: Notfallkarten-Generator · NIS2 im Glossar · ISMS-Dokumentation · IT-Sicherheits-Audit