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ISMS-Aufbau · Schritt 01 von 11 · Plan
ISMS-Handbuch (Sie sind hier)Risikoregisteralle 11 Schritte
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Was ist ein ISMS-Handbuch?
Das ISMS-Handbuch ist das Dachdokument eines Informationssicherheits-Managementsystems. Es beschreibt in zusammenhängender Form, welchen Geltungsbereich das ISMS hat, wer welche Rolle trägt, wie Risiken behandelt werden und wie die Wirksamkeit überprüft wird. ISO/IEC 27001:2022 verlangt kein Dokument mit diesem Namen, aber sie verlangt eine Reihe dokumentierter Informationen aus den Kapiteln 4 bis 10 - das Handbuch bündelt sie an einer Stelle und macht sie im Audit auffindbar.
Diese Vorlage folgt der Kapitelstruktur der Norm: Kontext der Organisation, Führung, Planung, Unterstützung, Betrieb, Bewertung der Leistung und Verbesserung. Jedes Kapitel ist mit einem Textvorschlag vorbelegt, den Sie an Ihre Organisation anpassen. Die Bearbeitung erfolgt vollständig im Browser, die Daten verlassen Ihr Gerät nicht.
Alle Normkapitel mit dokumentationspflichtigen Anforderungen sind als eigene Abschnitte angelegt und vorformuliert.
Der Scope entscheidet, welche Controls greifen. Die Vorlage führt durch Abgrenzung, Schnittstellen und Ausschlüsse.
Kapitel 5.3 verlangt benannte Zuständigkeiten - von der Leitung über den ISB bis zu den Risikoeigentümern.
Alles bleibt lokal im Browser gespeichert. Export als PDF oder als JSON zur Weitergabe im Team.
Die Norm nennt kein „Handbuch“, verlangt aber zahlreiche dokumentierte Informationen aus den Kapiteln 4 bis 10 - darunter Geltungsbereich, Informationssicherheitspolitik, Rollen, Ziele und Verfahren. Ein Handbuch ist die übliche Form, diese Nachweise zusammenzuführen. Zwingend eigenständig sind dagegen das Risikoregister und das Statement of Applicability.
Für kleine und mittlere Unternehmen sind 20 bis 40 Seiten üblich. Entscheidend ist nicht der Umfang, sondern dass jede Aussage der gelebten Praxis entspricht. Ein knappes, zutreffendes Handbuch besteht das Audit; ein umfangreiches, das den tatsächlichen Betrieb nicht abbildet, erzeugt Abweichungen.
Bei jeder wesentlichen Änderung an Geltungsbereich, Organisation, Rollen oder Prozessen sowie mindestens einmal jährlich im Rahmen des Management-Reviews. Jede Fassung sollte eine Versionsnummer, ein Datum und eine Freigabe durch die Leitung tragen.
Die Organisationseinheiten, Standorte, Prozesse und IT-Systeme, für die das ISMS gilt, sowie die Schnittstellen zu allem, was außerhalb liegt. Der Geltungsbereich muss so formuliert sein, dass ein Außenstehender die Grenze erkennt - pauschale Formulierungen wie „das gesamte Unternehmen“ sind nur tragfähig, wenn sie wirklich zutreffen.
Mehr dazu: Glossar: SoA · Glossar: Risikoregister · Alle ISMS-Vorlagen